Veranstalter & Sponsoren
Index
OdinPrawda
OdinWald
OdinKultur
OdinReise
OdinSport
Impressum
OdinHistory
OdinW├Ąlder

Es begann mit dem Rosinenbomber

Fiberclassics - in zehn Jahren vom Hobby zur weltweiten Marktf├╝hrung

Angefangen hat die Geschichte von Fiberclassics im Herbst 1986 mit einer Douglas DC-3. Andreas Gietz und sein Modellflugkollege  Robert W├Âlfel bauten den Rosinenbomber mit fast f├╝nf Meter Spannweite ganz aus Styropor. Das Modell flog 1987 zahlreiche Flugtage und Wettbewerbe - und ging Ende der Saison zu Bruch. ├ťber den Winter baute Andreas Gietz die DC-3 alleine wieder neu auf, in den Jahren 1988 bis 1990 verzeichnete er zahlreiche Wettbewerbserfolge, gekr├Ânt vom  Highlight in seiner Modellflugkarriere, dem Sieg "Best of Show" im Oktober 1990 in Las Vegas.
Danach kamen ├ťberlegung, dieses erfolgreiche Modell in Serie herzustellen. Es muss kleiner werden, dass die Leute es kaufen k├Ânnen, und in Voll-GfK-Ku nststofftech nik, um die originalgetre uen Oberfl├Ąchen immer wieder reproduzieren zu k├Ânnen. Denn das ist bis heute die Spezialit├Ąt der Fiberclassics-Modelle: Sie sehen originalgetreu, authentisch aus - und das nicht nur in der Luft. Nicht nur die Formen m├╝ssen stimmen, die Modelle m├╝ssen auch aus der N├Ąhe  ihren gro├čen Vorbildern exakt gleichen, angefangen vom Material bis hin zu den Gebrauchs- und Kampfspuren bei Jets und Fightern.
Ohne viel Vorahnung wurden im Keller einer Studenten-WG in Karlsruhe die Formen gebaut, der Erstflug erfolgte 1991, die Gewerbeanmeldung bereits Anfang 1991. Werbung und Verkauf starteten - noch als Nebenerwerb zum Maschinenbaustudium. Die DC-3 war auf diesem Sektor ebenso erfolgreich wie in der Luft, daher kam im n├Ąchsten Jahr ein weiteres Modell hinzu, eine Yak-11. Dieser folgte eine Spitfire - und  so gesellten sich immer mehr Formen und Modelle dazu. Die gesamte Palette wird zur Airshow in Michelstadt zu sehen sein.
Im Mai 1992 zog die Firma um nach Oestrich Winkel und mietete  Werkstattr├Ąume in einer ehemaligen Polsterei. Oktober 1995 stand ein erneuter Umzug in gr├Â├čere R├Ąume an. Inzwischen besch├Ąftigte Andreas Gietz zehn Mitarbeiter und jedes Jahr wurden ein bis zwei neue Modelle entwickelt. Der Vertrieb weitete sich auf Amerika und Japan aus.
1997 baute Fiberclassic das erste Jetmodell, mit dem Wolfgang Kl├╝hr auf Anhieb Weltmeister wurde. 1998 startete ein gro├čes Investitionsprogramm, mit Formenbau und Einstieg in die Kunstflug-Klasse. Innerhalb der n├Ąchsten Jahre entwickelte sich Fiberclassics zum Marktf├╝hrer bei den Gross-Kunstflugmodellen - und 1999 wurde Wolfgang Kl├╝hr mit seiner MiG-29 erneutWeltmeister.2000  stand die vertragliche Umgestaltung der Vertriebsorganisation weltweit an, inklusive der Verlegung von Produktionsst├Ątten ins Ausland. Inzwischen ist Fiberclassics ein weltweit agierendes Kleinunternehmenmit Marktf├╝hrerposition im Bereich der hochwertigen Flugmodelle f├╝r Schauflug- und Wettbewerb seinsatz.
In diesem Jahr feiert Andreas Gietz, 34 Jahre alt und geb├╝rtiger R├╝desheimer, das zehnj├Ąhrige Firmenjubil├Ąum von Fiberclassics. Bis 1995 betrieb er die Firma als Nebenerwerb parallel zum Maschinenbaustudium in Karlsruhe, anschlie├čend als Vollexistenz mit rund zehn Mitarbeitern - bis zum heutigen Stand mit weltweit ├╝ber 50 Mitarbeitern und Partnern. Diese Erfolgsgeschichte bietet zum zehnten Firmenjubil├Ąum wahrlich gen├╝gend Gr├╝nde zum Feiern. Und das macht  Fiberclassics auch - stilvollendet mit den Flugtagen in Michelstadt und Tausenden von G├Ąsten. Im Netz ist die Firma unter
www.fiberclassics.de zu finden.

Die Realisierung eines Kindheitstraums

Vom Besten das Beste lautet das Motto der Mark-GmbH - die "Seahawk" ist der Beweis daf├╝r

Ein Traum kann Wirklichkeit werden, wenn die richtigen Personen zusammen kommen. Als absoluter Gl├╝cksfall kann das Zusammentreffen zwischen Thomas Hartzdorf, Harald Mark und Michael Coy bezeichnet werden. Der Konstrukteur Thomas Hartzdorf  hatte den Kindheitstraum von einem eigenen Flugzeug, festgehalten in einer einfachen Zeichnung. "Sea Hawk" soll es hei├čen - und  der Seefalke entwickelte sich schnell zu einem gemeinsamen Traum. Die Firma Mark-GmbH wurde gegr├╝ndet und der Seahawk-Virus  griff um sich. Jeder im Bekanntenkreis, der nur im Entferntesten mit der Fliegerei zu tun hatte, war begeistert von dieser Idee.
"Vom Besten das Beste" lautet das Motto der Firma. Zwei Formenbauer, seit 30 Jahren Meister ihres Fachs, wurden eingestellt - sie formten und bauten in nur vier Monaten das Flugzeug. Zwischenzeitlich besch├Ąftigt der Betrieb zwanzig Mitarbeiter, die mit Begeisterung und Elan am Werk sind, gleichg├╝ltig, ob sie mit dem Bau, der Konstruktion oder dem Service zu tun  haben. Der "Spirit of Sea Hawk" treibt sie voran - und in absehbarer Zeit auch vom derzeitigen Firmensitz Brensbach nach Michelstadt, direkt zum Flugplatz Waldhorn.
Die Seahawk ist l├Ąngst nicht mehr nur ein Traum, sondern real existent und bis ins Detail durchdacht. Sie wurde  als komfortables Reise-Ultraleichtflugzeug konzipiert. Die gelungene Linienf├╝hrung und die aerodynamische Abstimmung machen die Seahawk zu einem Augenschmaus. Die konsequente Leichtbauweise in GFK, CFK und Honeycom-Sandwich, erlaubt es, auch dieses gro├čes  Amphibium leicht und stabil zu halten. Die Kabine ist 1,35 Meter breit und hat mit Abstand den ger├Ąumigsten Innenraum der  Ultraleicht-Klasse. Die Seahawk ist mit einem Bugrad gesteuerten Dreibein-Ziehfahrwerk ausgestattet.
 Die Tragfl├╝gel sind in Doppelholm-Bauweise, in GFK, CFK und Honeycom ausgelegt. In den Fl├╝gelnasen befinden sich Nasstanks  mit 60 Liter Fassungsverm├Âgen pro Fl├╝gel. Die Landeklappen sind Fowlerklappen ohne sichtbare Aufh├Ąngung, die in drei Stufen bis  zu 35 Grad ausfahrbar sind. Der Antrieb erfolgt elektrisch ├╝ber einen zentralen Stellmotor. Die Querruder sind in geschlossenen Hohlkehlen verdeckt und mit Gest├Ąngen differenziert angel├Ąngt. Die seitlichen Schwimmer sind als umgekehrte Winglets, am Fl├╝gelende fest integriert.
Das Leitwerk ist ein erh├Âhtes Kreuzleitwerk mit einem symmetrischen Naca Profil, der Aufbau ist in GFK, CFK und Honeycom mit Holm- und Rippenverst├Ąrkung. Das Leitwerk ist abnehmbar und verf├╝gt ├╝ber eine elektrische Trimmung. Das H├Âhenruder ist mit zwei Randb├Âgen, die als Gegenruder wirken, versehen.
Auch der Rumpf ist in GFK und CFK Sandwich Bauweise erstellt Die beiden Hauptspanten sind wegen der h├Âheren Torsionskr├Ąfte aus CFK und Aluminiumwaben hergestellt. Die Cockpitsektion ist monocoque-├Ąhnlich aus Kohle/Aramid-Gewebe aufgebaut,. Sie verf├╝gt ├╝ber zwei gro├če Fl├╝gelt├╝ren, welche einen sehr guten Einstieg garantieren. Die Frontverglasung ist gro├čz├╝gig und ohne  St├╝tzholm ausgelegt. Das Hauptfahrwerk kommt ohne zus├Ątzliche Klappen aus, da das Fahrwerksbein den Rumpf verschlie├čt. Das Bugrat wird mit zwei Klappen verschlossen. Die zwei Sitze im Cockpit sind nebeneinander und k├Ânnen um zirka 20 Zentimeter verstellt werden. Die Steuerung ist von beiden Sitzen m├Âglich.
Das Fahrwerk wird pneumatisch ein- und ausgefahren und in beiden Stellungen verriegelt. Es kann im Notfall auch von Hand bet├Ątigt  werden. Die drei Fahrwerksbeine sind mit Gummid├Ąmpfern ausger├╝stet. Das Bugfahrwerk ist geschleppt. Das Hauptfahrwerk ist hydraulisch gebremst und wird vom Steuerkn├╝ppel aus bet├Ątigt.
Die Ausstattung in der UL-Version umfasst die Standard Flugkontrollger├Ąte sowie das Garmin 295 GPS und die Motorkontrollger├Ąte.  Auf Kundenwunsch werden Funk und zus├Ątzliche Flugkontrollger├Ąte eingebaut. F├╝r das farbliche Ambiente des Cockpits, sowie des  Bezuges der ergonomisch geformten Schalensitze, stehen verschiedene Varianten zur Auswahl. Die Au├čenlackierung ist frei w├Ąhlbar. Weitere Informationen ├╝ber die Seahawk und die Mark GmbH gibt es im Internet unter www.gmbh-mark.de.

Das Tor des Odenwaldes nach Europa

Aeroclub macht mit Flugplatz am Waldhorn f├╝r die Region Einiges m├Âglich

Ein St├╝ck asphaltierte Stra├če von 650 Meter L├Ąnge verbindet den Odenwald mit ganz Europa - denn bei dieser Stra├če handelt es sich  um die Start- und Landebahn des Aeroclubs Odenwald auf dem Flugplatz am Michelst├Ądter Waldhorn. 40 Motorflugzeuge stehen in  den Hangars des Clubs, drei sind Eigentum des Vereins der Rest ist im Privatbesitz oder geh├Ârt Haltergemeinschaften. Bis zu 10.000 Flugbewegungen, also Starts und Landungen, werden pro Jahr am Waldhorn absolviert - je nach Windrichtung aus Ost oder West. Die  Piste hat eine Steigung von vier Prozent in westlicher Richtung und darin liegt eine kleines Handicap. Vollbeladen und vollgetankt m├╝ssen die Piloten auf ein Waldst├╝ck zu starten - vereinsfremden Flugzeugf├╝hrern wird bei diesem Anblick leicht mulmig.
Dem rund 45 Jahre alten Verein geh├Âren 125 aktive, rund 200 passive Mitglieder sowie zirka 50 Modellflieger mit eigener Werkstatt und Jugendarbeit an. Der 1996 begonnene Flugbetrieb mit  Ultraleicht-Flugzeugen bescherte dem Verein zus├Ątzliche Mitglieder. Der Aeroclub bietet eine Flugschule f├╝r Sichtflug, kontrollierten Sichtflug und  Nachtflug, ferner auch Funksprechlehrg├Ąnge in deutscher und englischer Sprache. Vier Fluglehrer betreuen die Flugsch├╝ler, sie sind grunds├Ątzlich  Berufspiloten und im Instrumentenflug ausgebildet. Seit Herbst 1996 ist auch die Ausbildung am Simulator m├Âglich, wobei Sichtflieger mit Blindfluginstrumenten vertraut gemacht werden. Diese Ausbildung ist in den Vereinigten Staaten Vorschrift und soll als Zusatzausbildung Unf├Ąlle bei schlechtem Wetter verhindern.
Zur Schulung stehen drei Clubmaschinen, Hoch- und Tiefdecker, zur Verf├╝gung - im Rahmen von Selbstkostenfl├╝gen auch inklusive Piloten dem Gewerbe, der Industrie und Privatpersonen. Rund die H├Ąlfte der in Michelstadt stationierten Flugzeuge werden gewerblich eingesetzt - durch diese M├Âglichkeit sind viele Gesch├Ąfte deutlich billiger oder ├╝berhaupt  erst machbar geworden. Mehr als 50 Firmen aus der Region nutzen dieses Angebot bereits.
Eine Kooperation mit Pirelli sicherte vor einigen Jahren den Bestand des Flugplatzes. Pirelli nutzt den Platz f├╝r Testzwecke und beteiligt sich an den Unterhaltungskosten. Durch die Nutzung des Flugplatzes blieb die Entwicklungsabteilung des Reifenherstellers im Odenwald, was 30 Menschen den Arbeitsplatz sicherte. Inzwischen wurde diese Abteilung auf 120 Arbeitspl├Ątze ausgeweitet, was  auch mit dem Bau des Testkreises auf dem Flugplatz in Verbindung steht - eine f├╝r alle Seiten fruchtbare Kooperation.

Eine starke Organisation mit ├╝ber 50.000 Mitgliedern

Der Deutsche Modellflieger Verband - die Interessenvertretung der Modellflugsportler

 Der Deutsche Modellflieger Verband (DMFV) ist der weltweit gr├Â├čte Verband f├╝r Modellflugsport mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland. Sein Ziel ist die Wahrung, Pflege und Weiterentwicklung des Modellflugsports, insbesondere durch die F├Ârderung und  Unterst├╝tzung der Vereins- und Jugendarbeit. Anfang des Jahres 2000 begr├╝├čte der DMFV das f├╝nfzigtausendste Mitglied - ein Beleg f├╝r die Effizienz dieses Verbandes, dessen Service f├╝r die Mitglieder alle Bereiche abdeckt: Bundesweite Betreuung von ├╝ber 1000 Vereinen, das Ausrichten von regionalen, nationalen und internationalen Sportveranstaltungen, Vermittlung von Haftpflicht-, Unfall- und  Modellversicherungen, die Ausrichtung von Fachseminaren mit technischen, modellsportlichen und organisatorischen Inhalten, Rechtsberatung und -vertretung von Vereinen und Einzelpersonen sowie die Herausgabe des Magazins "Der Modellflieger. Dar├╝ber hinaus ist es das Ziel des DMFV, auf allen gesellschaftlichen Ebenen und in politischen Gremien und Parteien f├╝r den Modellflug mit all seinen positiven Aspekten zu werben.
Die Jugendf├Ârderung ist schon in der Satzung des DMFV festgeschrieben und nimmt einen hohen Stellenwert innerhalb des  Verbandes ein. Im Laufe der Jahre wurden die Leistungen immer mehr ausgebaut, sodass inzwischen ein stattliches Paket daraus geworden ist. Dazu geh├Ârt die kostenlose Jugendleiterversicherung, ebenso kostenlos f├╝r die Vereine ist die Ausbildung von Jugendleitern und das Lehrerbegleitmaterial. Auch bietet der Verband spezielle Flugmodelle f├╝r die Vereinsjugend zum Sondersparpreis an. Zudem richtet der DMFV internationale Jugendwettbewerbe mit dem europ├Ąischen Ausland aus sowie die Deutsche Jugendmeisterschaft mit attraktiven Sachpreisen f├╝r alle Teilnehmer. Die Vereine  erhalten einen Fahrtkostenzuschuss bei  der Teilnahme an regionalen Jugendwettbewerben, ebenso einen Zuschuss f├╝r jedes neu angemeldete jugendliche Mitglied. Auch die Geselligkeit f├╝r den Nachwuchs kommt im Verband nicht zu kurz: J├Ąhrlich wird zu einem Jugendzeltlager eingeladen.
Mitglied im DMFV kann jeder Modellflugverein in der Bundesrepublik Deutschland werden. Voraussetzung f├╝r eine  Vereinsmitgliedschaft im DMFV ist, dass der Verein oder Club mindestens sieben Mitglieder meldet. Die Eintragung in das  Vereinsregister als "e.V." ist dabei f├╝r die Aufnahme des Vereins oder Clubs im DMFV nicht von Relevanz.
Mit Aufnahme des Vereins werden dessen Mitglieder unmittelbar Vereinsmitglieder im DMFV. Eine Einzelmitgliedschaft ist m├Âglich,  wenn ein Modellflugsportler keinem oder noch keinem Modellflugverein angeh├Ârt. N├Ąhere Informationen gibt es im Internet unter www.dmfv.de oder telefonisch beim DMFV in Bonn, Tel. 0228/978500.